Sunrise holt sich einen Teil der Oracle-Cloud ins RZ

18. Oktober 2024 um 11:45
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Foto: Simone Hutsch / Unsplash

Der Schweizer Telco ist daran, seine IT-Infrastruktur zu konsolidieren und migriert an die 1000 Datenbanken auf Oracle Exadata Cloud@Customer.

Der Schweizer Telco Sunrise ist aktuell daran, seine Infrastruktur zu konsolidieren und zu modernisieren. Teil des Projekts ist die Migration der Sunrise-Datenbanken auf Oracle Exadata Cloud@Customer.
Exadata ist eine kombinierte Hardware- und Software-Plattform, die für die Ausführung von Oracle-Datenbanken optimiert ist. Exadata Cloud@Customer wird in den eigenen Rechenzentren von Sunrise eingesetzt, biete aber dennoch einige Vorteile der Cloud, erklärt Stephen Dowling, Director of IT Technologies & Assurance beim Telco.
"Wir wollten aus verschiedenen Gründen nicht vollständig in die Cloud", so Dowling, der das Projekt verantwortet. Da die Datenbanken On-Premises betrieben werden, könne man Datenschutzanforderungen den Regulierungen und Kundenbedürfnisse entsprechend erfüllen. Gleichzeitig aber biete die Plattform einige Vorteile der Cloud, darunter etwa die Flexibilität und der geringere Aufwand für die Datenbank-Admins, dank automatisiertem Patching und verbessertem Monitoring.

Ende 2025 soll die Migration grösstenteils abgeschlossen sein

Es gehe um fast 1000 Datenbanken, führt Dowling im Gespräch mit inside-it.ch aus. Das Projektteam umfasse rund 20 Personen. "Wir haben etwa 18 Monate Zeit, um alle Datenbanken aufzurüsten und sie in unseren beiden Rechenzentren zu konsolidieren."
Der Migrationsprozess sei bereits gestartet, etwa 20% der Datenbanken seien migriert. "Wir haben mit den Entwicklungs- und den Testumgebungen begonnen", sagt der Projektverantwortliche. Nächstes Jahr folgen die produktiven Umgebungen. "Abgeschlossen werden soll das Projekt im ersten Quartal 2026", so Dowling zur Timeline.

Mehr Flexibilität und Effizienz

Die neue Infrastruktur soll die Verfügbarkeit und Skalierbarkeit der Systeme verbessern und es dem Unternehmen ermöglichen, die Entwicklung und Bereitstellung neuer Dienstleistungen zu beschleunigen. "Wir müssen unsere technologische Infrastruktur vereinfachen, um agiler auf die sich entwickelnden Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden reagieren zu können", erklärt dazu Anna Maria Blengino, CIO von Sunrise, in einer Mitteilung.
Denn, wie viele andere Unternehmen auch, schaue sich Sunrise nach Möglichkeiten um, neues Potenzial zu erschliessen. "Dafür braucht man Technologie", schliesst Dowling.
Interessenbindung: Das Gespräch mit Stephen Dowling wurde an der Oracle Cloud World geführt, zu der die Autorin vom Unternehmen eingeladen wurde.

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