Support-Ende für Windows-Betriebssysteme naht

5. Januar 2023 um 15:25
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Foto: Microsoft

Am 10. Oktober 2023 wird definitiv Schluss mit Windows Server 2012 sein. Das End-of-Life von Windows 8 kommt sogar noch früher.

Das Support-Ende von Windows Server 2012 rückt langsam aber sicher näher. Obwohl das Betriebssystem sein End-of-Life bereits vor über 4 Jahren erreicht hat, hat Microsoft das Enddatum für den Support bereits im Oktober 2018 um 5 Jahre nach hinten verschoben. Damit wollte das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit geben, auf neuere Versionen zu migrieren.
Ab dem 10. Oktober 2023 soll nun definitiv Schluss sein mit der veralteten Version. Sobald das Ende des erweiterten Supports erreicht ist, stellen die Redmonder den technischen Support und die Fehlerbehebung für neu entdeckte Probleme ein. Somit könnte die Stabilität oder Nutzbarkeit von Servern mit der Betriebssystemversion beeinträchtigen werden, schreibt Microsoft.

Keine Updates mehr

"Nach diesem Datum werden für diese Produkte keine Sicherheitsupdates, keine nicht sicherheitsrelevanten Updates, keine Fehlerbehebungen, keine technische Unterstützung und keine Online-Updates für technische Inhalte mehr bereitgestellt", teilte das Unternehmen in einem Schreiben an die Kundschaft mit.
Microsoft warnt schon seit Juli 2021 vor den bevorstehenden Änderungen und hat dazu bereits 2 Mitteilungen herausgegeben. Der Konzern rät Administratoren, die ihre lokalen Windows Server 2012 weiter betreiben und mit Bugfixes und Sicherheitsupdates versorgen wollen, auf Windows Server 2022 umzustellen oder Extended Security Updates zu erwerben. Mit diesen sollen bis zu 3 weitere Jahre Sicherheitsupdates gewährleistet werden, schreibt Microsoft.

Auch Windows 8 am Ende

Ebenfalls beendet werden soll der Support für Windows 8. Die Unterstützung für die Basisversion wurde bereits im Jahr 2016 eingestellt. Nun soll per 10. Januar 2023 auch fertig mit dem Support für die Version 8.1 sein. Danach werden die Microsoft 365-Apps vom Betriebssystem nicht mehr unterstützt. Microsoft empfiehlt deshalb einen Wechsel auf eine neuere Windows-Version, um Leistungs- und Zuverlässigkeitsprobleme zu vermeiden.

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