Tech-Angestellte: Investiert in digitale Infrastruktur, nicht Büroräume!

30. November 2022 um 08:00
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Eine Mehrheit will weiter hybrid arbeiten und eine schlechte Infrastruktur dafür wäre für viele ein Grund, den Job zu wechseln.

Slack hat in Deutschland eine Umfrage unter rund 2000 Büroangestellten durchführen lassen. 1000 davon sind in technischen Berufen tätig. 61% der befragten Tech-Angestellten wollen sowohl remote als auch im Büro arbeiten können, nur 15% arbeiten lieber ausschliesslich im Büro. Auch flexible Arbeitszeiten sind wohl schon beinahe ein Muss für Arbeitgeber in der Tech-Industrie, denn nicht weniger als 82% der Befragten wünschen sich eine flexiblere Zeiteinteilung.
Diese Befragung wurde zwar nur in unserem nördlichen Nachbarland durchgeführt, eine entsprechende Umfrage in der Schweiz könnte aber ähnliche Resultate ergeben.
Für effiziente Fernarbeit braucht es auch eine adäquate Infrastruktur. 59% der deutschen Tech-Angestellten finden, dass ihre Arbeitgeber eher in die digitale Infrastruktur, Software und Tools investieren sollten als in eine Verbesserung der physischen Büroräume. Nur 20% sagen das Gegenteil.

Gewünschte Funktionen

Für 58% der Tech-Angestellten ist das Teilen und Bearbeiten von Dokumenten besonders wichtig. 47% wollen eine Plattform, die die Zusammenarbeit mit Kunden und externen Partnern über Unternehmensgrenzen hinweg ermöglicht. 41% wollen Audio-Meetings abhalten können, 32% Direkt - und Sprachnachrichten versenden. Gleichzeitig wollen 55% auch ein Mitspracherecht bei der Auswahl der notwendigen Tools haben.
Eine schlechte Infrastruktur wäre für 60% ein möglicher Grund für einen Jobwechsel. Es gibt aber noch öfter genannte Gründe: Beispielsweise eine schlechte Bezahlung (81%), eine ungesunde Work-Life-Balance (74%) und Unzufriedenheit mit den Vorgesetzten (70%). Allerdings haben nur 5% der Befragten konkrete Wechselpläne.
Rund ein Drittel der befragten deutschen Tech-Angestellten ist bereit, für einen besseren Job in eine andere Stadt innerhalb Deutschlands zu ziehen und 31% sogar in ein anderes Land. Die Schweiz ist dabei mit 49% die meistgenannte mögliche Destination, allerdings nur knapp vor den USA (47%), Kanada (44%), Österreich (39%) und Spanien (35%).

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