Zürcher Startup Chipmind erhält 2,4 Millionen

21. Oktober 2025 um 12:27
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CEO Harald Kröll (l.) und CTO Sandro Belfanti (r.). Foto: Chipmind

Chipmind sichert sich eine erste Finanzierung. Bei der Chipentwicklung setzt die Firma von ETH-Abgängern auf KI-Agenten.

Das Zürcher Startup Chipmind hat in einer Finanzierungsrunde der Risikokapitalgesellschaft Founderful 2,4 Millionen Dollar eingenommen. Mit dem frischen Kapital will Chipmind sein Engineering-Team ausbauen, die Produktentwicklung beschleunigen und erste Pilotprojekte mit Industriepartnern vertiefen.
Gegründet wurde Chipmind 2024 von Harald Kröll (CEO) und Sandro Belfanti (CTO), die sich während ihrer Studienzeit an der ETH Zürich kennenlernten. Gemeinsam bringen sie mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung von Halbleiterlösungen mit – darunter Modems für Mobiltelefone und komplexe System-on-Chip-Architekturen. Ihr Ziel: Das repetitiv-lastige Chipdesign mithilfe intelligenter Agenten effizienter zu gestalten.
Chipmind entwickelt eine neue Klasse von KI-Agenten, die komplexe Aufgaben im Chipdesign und der Verifikation automatisieren und optimieren sollen. Die Besonderheit: Die sogenannten Chipmind-Agenten sind vollständig kontextbasierte Mitstreiter. "In der Halbleiterbranche ist wahres Designverständnis der entscheidende Unterschied zwischen einem generischen Tool und einem intelligenten Partner", so Kröll in einer Mitteilung. "Unsere Agenten sind so konzipiert, dass sie den gesamten Chip-Kontext ganzheitlich verstehen, nicht nur die umgebenden Tools."
Die Agenten basieren auf den proprietären, designspezifischen Daten jedes einzelnen Kunden und lassen sich nahtlos in bestehende Workflows integrieren. Sie passen sich laut Chipmind intelligent an den jeweiligen Designkontext an, konfigurieren sich automatisch für proprietäre EDA-Tools und verstehen die gesamte Chip-Designhierarchie.
Belfanti bringt die Vision des Unternehmens auf den Punkt: "KI-Agenten erledigen die langweiligen Aufgaben selbständig, sodass sich Ingenieure auf das Wesentliche konzentrieren können: Innovation."

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