Zürcher Startup Klarent sammelt 8 Millionen

12. Oktober 2026 um 10:37
image
Asheem Panakkat und Momchil Ivanov. Foto: Klarent

Mit dem gewonnenen Startkapital will Klarent sein Team und seine Plattform für autonome Qualitätssicherung weiter ausbauen und bis in die USA expandieren.

Das Startup Klarent mit Sitz in Zürich sichert sich 8 Millionen US-Dollar Startkapital. Damit soll die Expansion seiner Plattform für autonome Softwaretests bis in die USA vorangetrieben werden. Die Finanzierungsrunde dominierte Mosaic Venture, wie Klarent mitteilt. Auch Moonfire Ventures sowie die Business Angels Jürgen Galler, Harris Barton und Angel Invest Ventures würden sich beteiligen.
Klarent wurde 2023 von den beiden ehemaligen Senior Google Engineers Asheem Panakkat (CEO) und Momchil Ivanov (CTO) gegründet. Bei Google arbeiteten sie laut Mitteilung an den Produkten Lens und Shopping. Dabei hätten sie das Potenzial leistungsfähiger Sprachmodelle erkannt, aber auch die damit verbundenen Herausforderungen für die Qualitätssicherung.
Da im Zuge des KI-Booms immer mehr Code mithilfe Künstlicher Intelligenz geschrieben wird, gewinnt eine zuverlässige Qualitätssicherung laut Klarent zunehmend an Bedeutung. Manuelle Tests seien dafür oft zu langsam und klassische Automatisierungslösungen würden bei Änderungen und plattformübergreifenden Anwendungen an ihre Grenzen stossen. "Je mehr Code weltweit von KI geschrieben wird, desto weniger ist das Testen nur noch eine Kostenstelle, sondern wird zum entscheidenden Faktor dafür, ob man diesem Code überhaupt vertrauen kann", sagt Asheem Panakkat, Co-Founder und CEO von Klarent.
Mit seiner agentenbasierten Plattform will das Zürcher Startup nun Qualitätssicherungsteams entlasten und dazu beitragen, Fehler frühzeitig zu erkennen. Gemäss Klarent ermöglicht es die Plattform, Softwaretests automatisiert zu erstellen, auszuführen und laufend an Änderungen anzupassen.


Loading

Mehr zum Thema

image

KI kennt nur wenige Schweizer KMUs

Regionale Schweizer Bäckereien, Coiffeursalons, Garagen und Zahnärzte werden von globalen KI-Assistenten erst selten genannt. Sie bevorzugen Ketten und Marken.

publiziert am 12.10.2026
image

EU will von OpenAI und Anthropic Klarheit über KI-Risiken

Nach den Cyberangriffen durch KI-Systeme erhöht Brüssel den Druck auf OpenAI und Anthropic. Die EU-Kommission fordert Antworten zu den Risiken von KI-Modellen.

publiziert am 12.10.2026
image

Berner KI-Startup Besso erhält 4 Millionen Franken

Mit seiner KI-Plattform hilft Besso multinationalen Konzernen bei der Bewältigung von komplexen internationalen Handelsvorschriften.

publiziert am 9.10.2026
image

BDO übernimmt Microsoft-Partner K-Con

Die Mitarbeitenden von K-Con werden Teil des Teams Digital Workplace von BDO Digital. Firmengründer Andy Frei übernimmt die Teamleitung.

publiziert am 9.10.2026