Amherd: "Es gibt ein Interesse, die Konferenz zu sabotieren"

10. Juni 2024 um 12:22
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Viola Amherd. Quelle: Screenshot / Medienkonfernz VBS

Die Ukraine-Konferenz macht die Schweiz zu einer Zielscheibe für Cyberangriffe, was aber nicht anders zu erwarten war.

In der Schweiz wurden bereits im Vorfeld der Ukraine-Friedenskonferenz vermehrt Angriffe im Cyberraum registriert. Dies erklärte Bundespräsidentin Viola Amherd an einer Pressekonferenz. Weitere Details dazu könne sie bekannt geben. Generell gesagt sei dies aber nicht anders zu erwarten gewesen. "Die Risiken sind immer die Gleichen, wenn man eine internationale Konferenz organisiert". Und natürlich habe man sich auf diese Bedrohungen vorbereitet.
Vor allem im Cyberraum erwarte man auch weitere Angriffe. "Wir sind wegen der Austragung der Konferenz stärker im Fokus", so Amherd. Bisher hätten aber alle Attacken gut pariert werden können.
Neben den Cyberattacken gebe es auch eine Vielzahl von Desinformationskampagnen, die von Russland ausgehen. "Es gibt ein Interesse, die Konferenz zu sabotieren".
Divisionär Daniel Keller ergänzte, dass es bei der Abwehr von Cybergefahren auch eine internationale Zusammenarbeit gebe. Aus taktischen Gründen könne aber auch er keine Details nennen.
(Mit Material von Keystone-sda)

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