Das 2018 in der Schweiz gegründete Unternehmen Lucy Security hat einen neuen Besitzer. Wie uns Gründer Oliver Münchow sagt, habe er sein Unternehmen an den Education-Tech-Spezialisten ThriveDX aus Israel und den USA verkauft.
Weltweit beschäftigt Lucy Security 75 Mitarbeitende – ein Dutzend davon in der Schweiz. Sämtliche Angestellte seien vom neuen Besitzer übernommen worden, so Münchow. Auch der Standort in Zug sowie die weiteren Niederlassungen in Russland, Finnland und den USA bleiben ihm zufolge erhalten. Zu den finanziellen Details des Deals macht er keine Angaben.
Lucy bietet Security-Awareness-Trainings für Unternehmen. Zum Angebot gehören auch Angriffssimulationen und Tests der Infrastruktur. Es ist offenbar ein umkämpftes Segment. "Der Druck im Markt wurde immer grösser", sagt der Gründer zu inside-it.ch. Es sei immer schwieriger geworden, sich alleine gegen die gut kapitalisierten Konkurrenten durchzusetzen. Als Beispiel nennt er den 3,5 Milliarden Dollar schweren Börsengang von Knowbe4.
Von ThriveDX sei nun das richtige Angebot gekommen und für Münchow "Zeit loszulassen", wie er sagt. Mit ThriveDX habe Lucy einen Besitzer, der seine Ursprünge in der Cybersecurity-Ausbildung des israelischen Militärs hat. Dies bringe viel Know-how in die Firma.
Er bleibe dem Security-Bereich treu und sei mit der nächsten Firma am Start: Kaduu sucht für Kunden das Darkweb nach kompromittierten oder gestohlenen Daten an. Daneben ist Münchow er bei diversen anderen von ihm mitgegründeten Firmen tätig, darunter eine Kunstgalerie in Zürich sowie ein Projekt, das an Designermöbeln für Hunde und Katzen arbeitet.