Bei Dell Storage gilt jetzt "Partner First"

9. August 2023 um 10:05
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Foto: Weston M / Unsplash

Der US-Konzern krempelt sein Go-to-Market um und will Storage-Kunden künftig nur noch über den Channel bedienen. Dies bedeutet, dass im Vertrieb einzelne Stellen wegfallen.

Dell ändert sein Vertriebsmodell im Storage-Bereich. Neu gelte "Partner First", wie es in einer Mitteilung heisst. So sollen von nun an mehr als 99% der bestehenden sowie potenziellen Storage-Kunden über den Channel bedient werden. Es sei die grösste Veränderung, die Dell in seiner Go-to-Market-Strategie jemals durchgeführt habe, sagt Bill Scannell, President of Sales and Customer Operations, gegenüber dem US-Magazin 'CRN'.
Die Änderungen werden global gelten. Das neue Vertriebsmodell soll auch in der Schweiz für Wachstum sorgen, so Marc Lenzin, Director Channel für Schweiz und Österreich, in einer Mitteilung. "Unsere angepasste Go-To-Market-Strategie verstärkt zudem die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und positioniert uns noch stärker in diesem wichtigen Zukunftsmarkt", fügt er an.
Im Zuge der Änderungen werden Dell-Mitarbeitende künftig höher vergütet, wenn sie Storage-Verkäufe über den Channel abwickeln. "Die 'Partner First'-Strategie für Storage wird die Dell-Mitarbeiter im Vertrieb dazu ermutigen, noch enger mit den Partnern zusammenzuarbeiten, um neue Geschäfte zu akquirieren", so der globale Sales-Chef zu 'CRN'. Das Potenzial ist Scannell zufolge gross, denn im Zuge der digitalen Transformation, dem KI-Trend und verbesserter Security-Awareness wachse die Nachfrage nach Storage-Lösungen.
Gemäss 'CRN' gilt das neue Vertriebsmodell für alle wichtigen Storage-Produkte von Dell. Zumindest in den USA werden deswegen beim Hersteller einzelne Stellen wegfallen. Betroffen seien Vertriebsmitarbeitende in den Bereichen Rechenzentren, Apex und Unternehmenskunden, so der Bericht mit Berufung auf Linkedin-Profile von Personen in den USA. Gegenüber dem US-Magazin bestätigte Dell dann auch, dass im Zuge der Umstellung Stellen im Kernvertriebsteam abgebaut werden. "Wir treffen diese Entscheidungen nicht leichtfertig, und wir werden die Betroffenen beim Übergang zu ihrer nächsten Chance unterstützen", so ein Unternehmenssprecher.

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