Bern beantragt 3,4 Millionen Franken für Rettungs-IT

29. Oktober 2026 um 14:36
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Einsatzdisponentin der Berner Notrufzentrale. Foto: Stadt Bern

Schutz und Rettung Bern überführt seine Bürokommunikation schrittweise in die städtische IT-Umgebung. Gleichzeitig soll ein neuer Vertrag mit der Kantonspolizei den Betrieb der mobilen Informatikinfrastruktur bis 2030 sichern.

Die Stadt Bern hat den Vertrag mit der Kantonspolizei über die Informatikinfrastruktur für Schutz und Rettung Bern um vier Jahre verlängert. Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat dafür einen Verpflichtungskredit von 3,4 Millionen Franken, wie er am Donnerstag mitteilte.
Der neue Vertrag gilt für die Jahre 2027 bis 2030 und regelt die Sicherstellung des Betriebs sowie die Wartung der mobilen Informatikinfrastruktur. Die Stadt bezahle dem Kanton dafür jährlich 846'500 Franken. Die wiederkehrenden Kosten seien im Budget von Schutz und Rettung Bern bereits enthalten.
Gleichzeitig überführe die Einsatzorganisation ihre Bürokommunikation im laufenden Jahr schrittweise in die städtische IT-Umgebung. Dieser Schritt soll technische Schnittstellen reduzieren und die internen Abläufe vereinfachen. Der neue Vertrag berücksichtigt die Anpassung und führt ab 2028 zu Kosteneinsparungen, da der Kanton künftig nur noch die tatsächlich beanspruchten Leistungen in Rechnung stellt.

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