Beschaffungsplattform Simap kämpfte mit Ausfällen

3. März 2025 um 16:18
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Foto: Alexander Mils / Unsplash+

In den letzten Tagen war die Plattform wiederholt nicht erreichbar. Der Präsident des Vereins Simap erklärt die Ursache.

Am Montagmorgen, 3. März, zeigte die Simap-Website zuerst "Wartungs­arbeiten" an. Später hiess es dort, die Beschaffungsplattform sei "im Moment ausser Betrieb". Bereits am letzten Freitag war die Plattform zwischenzeitlich nicht erreichbar.
Hans-Peter Wessels, Präsident des Vereins Simap.ch, erklärt auf Anfrage von inside-it.ch zu den Ursachen: "Es gab in der Plattform-Software einen Daten­bank­zu­griff, der in einer bestimmten Konstellation zu einem hohen Res­sour­cen­bedarf geführt hat. Diese Konstellation ist am Freitag sporadisch und am Montag ab 7:30 Uhr häufig aufgetreten und hat zum Ausfall geführt."
In einem Deployment am Montag um 12.30 Uhr sei der Auslöser des Problems behoben worden. Das Problem stehe aber nicht in Zusammenhang mit dem "Hotfix Release 14", der am 27. Februar ausgespielt wurde und mit dem Bugs behoben wurden, so Wessels gegenüber inside-it.ch. Das Problem sei seit dem Deployment des Release 1.2 vorhanden gewesen, habe sich aber erst in den letzten Tagen ausgewirkt.
Auf die Frage, wie man solche Störungen künftig vermeiden wolle, schreibt er: "Die Aufarbeitung der Störung ist bereits angelaufen, um sicherzustellen, dass auch Probleme, die nur bei einer hohen Last und unter spezifischen Um­stän­den auftreten, künftig bereits im Testing erkannt werden."
Zur Sicherstellung der Fristen von laufenden Ausschreibungen erklärt der Vereinspräsident: "Wir können dies nur über eine hohe Verfügbarkeit der Simap-Plattform sicherstellen. Es wird Teil der Aufarbeitung der heutigen Störung sein, geeignete Massnahmen zu ergreifen, um die Verfügbarkeit der Plattform weiter zu erhöhen."


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