Der bundeseigene Raumfahrtzulieferer Beyond Gravity ist Opfer eines gezielten Cyberangriffs geworden. Hinter der Attacke steckt laut einer Mitteilung der Ruag-Ausgründung mutmasslich ein hochprofessioneller Akteur.
Erste Hinweise auf schädliche Aktivitäten in der IT-Umgebung habe es am 12. August 2026 erhalten, teilte Beyond Gravity mit. Die Untersuchung erfolge gemeinsam mit dem Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs) und der IT-Sicherheitsfirma Mandiant.
Wer hinter dem Angriff steckt, war bisher nicht bekannt. Das Unternehmen habe Strafanzeige eingereicht und die Sicherheitsmassnahmen ausgebaut, hiess es in der Mitteilung weiter.
Fachleute suchten gezielt nach Aktivitäten der Angreifer und analysierten betroffene Geräte forensisch, erklärte ein Firmensprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur 'AWP'.
Dass das Unternehmen erst knapp zwei Monate nach den ersten Hinweisen informierte, begründete der Sprecher mit den laufenden Untersuchungen. Bei Cyberangriffen gelte Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Ein voreiliges Informieren hätte die forensischen Abklärungen gefährdet, sagte er.