Bis 2025: 40'000 Arbeitsplätze beim Bund werden auf M365 migriert

22. Februar 2024 um 13:20
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Illustration: Erstellt durch inside-it.ch mit Dall-E / GPT-4

Nach Abschluss der ersten Pilotphase mit rund 130 Nutzerinnen und Nutzern folgt nun die zweite Pilotphase mit einer Einführung bei zwei Verwaltungseinheiten. Danach wird die ganze Bundesverwaltung migriert.

"Die Einführung von Microsoft 365 bei der Bundesverwaltung (Projekt CEBA) schreitet voran", teilt der Bund mit. Die erste Pilotphase mit 130 Nutzerinnen und Nutzern sei abgeschlossen, nun folge die zweite bei zwei Verwaltungseinheiten mit rund 1800 Usern. Dabei handelt es sich um das Bundesamt für Informatik (BIT) und den Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung der Bundeskanzlei.
Sofern dieser Testbetrieb stabil laufe, folge der reguläre Rollout bei der restlichen Verwaltung – "voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2024". Bis Ende 2025 würden total rund 40’000 Arbeitsplätze umgerüstet, so der Bund weiter. Der Entscheid, M365 definitiv einzuführen, hatte der Bund im Februar 2023 gefällt.
Damals hatte der Bund festgehalten, dass mit der Ausnahme von als "geheim" klassifizierten Daten, keine rechtlichen Hürden bestehen würden, welche die Bearbeitung in M365 grundsätzlich verbieten. Dementsprechend könnten Daten der Stufe "intern" in M365 bearbeitet werden, da Microsoft mit verschiedenen Massnahmen und Werkzeugen zur Verschlüsselung einen adäquaten Schutz biete.

Schweizer Datenschutzstandards vertraglich gesichert

"Nutzerinnen und Nutzer dürfen in der Cloud von Microsoft keine besonders schützenswerten Daten sowie keine vertraulichen Dokumente speichern", heisst es heute vom Bund. Mit dieser Richtlinie wollen die Verantwortlichen sicherstellen, dass M365 datenschutzkonform genutzt wird. Die Angestellten würden mit "entsprechender Software darin unterstützt, Dokumente am richtigen Ort abzulegen".
In einer aktuellen Antwort auf eine Interpellation des SVP-Nationalrats Jean-Luc Addor ergänzt der Bundesrat, dass "vertraglich sichergestellt ist, dass die Datenbearbeitung durch private Firmen den hohen Daten- und Informationsschutzstandards der Schweiz entsprechen". Ausserdem würde "eine einheitliche, von der Verwaltung vorgegebene Software die Sicherheit deutlich verbessern".



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