Britische Regulierungsbehörde muss Giphy-Übernahme durch Meta erneut prüfen

19. Juli 2022, 10:33
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Screenshot: Giphy

Meta hatte sich gegen den Zwangsverkauf von Giphy gewehrt und nun von einer höheren Instanz teilweise Recht bekommen. Der Deal wird von den Regulierern neu geprüft.

Die britische Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority (CMA) hatte im November 2021 gefordert, dass Meta Giphy wieder verkaufen müsse. Meta hatte 2020 das ebenfalls in den USA beheimatete Unternehmen Giphy für rund 400 Millionen US-Dollar übernommen. Laut CMA würde die Übernahme den Wettbewerb zwischen Social-Media-Plattformen und bei der Verteilung von Display-Werbung verringern.
Der US-Konzern hatte Berufung eingelegt und nun vor einer nächsten Instanz teilweise Recht bekommen. Das Competition Appeal Tribunal (CAT) kam zum Schluss, dass die Regulierungsbehörde Verfahrensfehler gemacht habe. Die CMA will bis Oktober 2022 einen neuen Bericht vorlegen. Bis Ende Juli sollen Anhörungen der involvierten Parteien stattfinden, heisst es im Zeitplan der CMA (PDF).

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