Das Bundesamt für Informatik (BIT) hat IBM einen freihändigen Zuschlag für die Beschaffung der Red-Hat-Plattform Openshift erteilt. Die Container-as-a-Service-Plattform, die derzeit in der Bundesverwaltung zum Einsatz komme, werde von Suse eingestellt. Es gebe kein geeignetes Nachfolgeprodukt der CaaS-Plattform, schreibt das BIT.
Das BIT hat sich aus mehreren Gründen für IBM und Red Hat entschieden, ist der entsprechenden Publikation auf Simap zu entnehmen. Seit mehreren Jahren würden beim Bund Red-Hat-Lösungen erfolgreich eingesetzt. Die Container-Plattform Openshift baue auf diesen Erfahrungen auf.
IBM habe sich in der Vergangenheit in verschiedenen Projekten das "zwingend notwendige Wissen über die komplexe Infrastruktur und Anwendungslandkarte" im BIT aufgebaut, heisst es weiter. Damit sei IBM als einziger Anbieter in der Lage, innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit die neue Container-Plattform zu erarbeiten und einzuführen.
Das Volumen des Zuschlags beträgt gut 16 Millionen Franken. Darin enthalten sind aber Optionen von gut 11 Millionen Franken. Man gehe davon aus, so das BIT, dass die optionale Leistung nicht in diesem Umfang bezogen werden müsse.