Dätwyler IT Infra kauft Seabix

18. Dezember 2023 um 11:03
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Thierry Kramis, CEO von Seabix, und Adrian Bolliger, CEO von Dätwyler IT Infra (v.l.n.r.). Foto: zVg

Der Schweizer Kabelhersteller stösst weiter in neue Gefilde vor. Mit Seabix wird ein Cloud-, Telekommunikations- und IT-Service-Anbieter übernommen.

Der Schweizer Kabelhersteller Dätwyler IT Infra übernimmt das ICT-Unter­nehmen Seabix aus Villmergen (AG). In den vergangenen Jahren habe sich Dätwyler zu einem weltweit tätigen Anbieter für IT- und OT-Infra­struk­turen entwickelt. Deshalb sei der strategische Fokus auf das ICT-Geschäft erweitert worden, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.
Die 2004 gegründete Firma Seabix verfügt über eigene Rechenzentren und bietet Cloud-, Telekommunikations- sowie verwaltete IT-Services an. Dazu betreibt das Unternehmen seine Dienste auf einer eigenen Management­plattform. Diese lässt sich in bestehende Geschäftsprozesse integrieren und soll sowohl zur Verbesserung der Effizienz als auch zur Sicherheit beitragen.

Wachstum angestrebt

Bereits zuvor haben die beiden Unternehmen zusammengearbeitet. Nun wollen sie ihre Kräfte laut Mitteilung bündeln: Dätwyler IT Infra übernimmt Seabix mit Wirkung per 31. Dezember 2023. Dabei wird Seabix weiterhin unter eigenem Namen, aber als Tochtergesellschaft von Dätwyler geführt. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen "zu einem führenden Anbieter europäischer ICT-Lösungen aufsteigen und geographisch weiter wachsen".
Den Bestands- und Neukunden will man künftig eine integrierte Gesamtlösung anbieten. Zudem soll in der Softwareentwicklung zusammengearbeitet werden. "Indem wir unsere Lösungen zusammenführen und deren Entwicklung beschleunigen, werden unsere Kunden zukünftig einen noch stärkeren Partner an ihrer Seite haben", sagte Thierry Kramis, CEO und Gründer von Seabix.
"Wir freuen uns, dass wir unsere Kunden nun aus einem gemeinsamen, grossen und schlagkräftigen Firmenverbund heraus mit ICT-Gesamtlösungen bedienen können", ergänzte Dätwyler-CEO Adrian Bolliger. "Wir werden weiter konsequent in die Software- und Serviceentwicklung investieren, das Angebotsportfolio für unsere Kunden ausbauen und auch geografisch wachsen", verspricht er.

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