Das Bundesamt für Cybersicherheit startet mit der Rekrutierung

1. September 2023 um 07:00
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Ob das BACS einen Ansturm bewältigen muss, ist fraglich, aber nach eigenen Aussagen sind "erste Feedbacks" erfolgsversprechend. Illustration: Erstellt durch inside-it.ch mit Midjourney

Das BACS sucht derzeit eine Personalleitung, damit das neue Bundesamt selbständig wird. Die erste Aufgabe: 6 Personen für Supportaufgaben einstellen.

Wer den Security-Event von inside-it.ch besucht hat, weiss es bereits. Wir müssen uns eine neue Abkürzung merken: BACS. Das Akronym steht für das neue Bundesamt für Cybersicherheit, das Anfang 2024 seinen Betrieb aufnehmen wird. Nun hat es eine erste Stelle ausgeschrieben. Gesucht wird eine Personalleitung für das BACS.
"Die Stelle wird prioritär behandelt, damit das neue Bundesamt ab 2024 das Personalmanagement eigenständig bewerkstelligen kann", heisst es vom Nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC), das den Kern des künftigen BACS bilden wird. Die neue Leitung soll primär die notwendigen Fachleute rekrutieren.
Der Bundesrat hatte für die zusätzlichen Ressourcen im April das Budget des NCSC / BACS um 800'000 Franken angehoben. Nun sollen 6 Vollzeitstellen für Supportaufgaben im Bereich Personal, Finanzen, Informatik, Recht und Logistik besetzt werden, wie es vom NCSC heisst. Bislang wurden die Aufgaben vom Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) gestemmt, wo das Zentrum für Cybersecurity angesiedelt war. Das BACS bleibt am heutigen Standort des NCSC, ist aber organisatorisch neu dem VBS zugeordnet.
Gelingt die Rekrutierung auch im aktuellen Fachkräftemangel? "Aufgrund der ersten Feedbacks scheint die Erreichbarkeit von möglichen Kandidatinnen und Kandidaten gegeben und die sehr vielseitigen Rollen im Sinne der Cybersicherheit für die Schweiz auf Interesse zu stossen", antwortet das NCSC etwas unhandlich. Es brauche aber Geduld und man müsse derzeit die Rekrutierungskanäle und Netzwerke bewirtschaften.
Sollten die notwendigen Personen nicht gefunden werden, wird das BACS übergangsweise Services der zentralen Dienstleistungszentren für Finanzen oder auch Personal der Bundesverwaltung beziehen können. Zudem sollen Zusatzleistungen von den departementalen Generalsekretariaten zur Verfügung stehen.

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