Bald soll auch im Ausland "getwintet" werden

14. Juli 2021 um 15:13
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Ab 2022 soll das Bezahlen in den ersten Nachbarländern möglich sein. Dies geschieht über eine von Twint mit­gegründeten Vereinigung von Payment-App-Anbietern.

Die Anzahl der Twint-Nutzer ist zuletzt markant gestiegen. Besonders rege genutzt werde die Schweizer Payment-App für Peer-to-Peer-Überweisungen, erklärte CEO Markus Kilb laut einem Bericht von 'Finews'. Demnach laufen 77% aller Smartphone-Zahlungen in der Schweiz über Twint und schweizweit gebe es 3,5 Millionen Nutzer. 500'000 davon würden die App sehr rege gebrauchen, wie es weiter heisst.
Nun will Twint den Schritt über die Grenze machen, wie Kilb in dem Bericht ausführt. Ab Frühling 2022 soll es möglich sein, die Payment-App in ersten Nachbarländern zu nutzen. Nach und nach sollen weitere Länder hinzukommen.
Die grenzübergreifende Nutzung wird durch die European Mobile Payment Systems Association (EMPSA) ermöglicht, die Twint 2019 mitgegründet hat. Dadurch sei es möglich, dass ein Nutzer beispielsweise in Deutschland bei einem Händler einen QR-Code via die Twint-App scannt und so eine Zahlung zwischen seiner Hausbank und der Bank des Händlers auslöst, erklärt der Twint-CEO laut 'Finews'.
Der EMPSA gehören neben Twint Anbieter von Payment-Apps aus einem guten Dutzend Ländern an, darunter Deutschland, Belgien, Italien und Schweden. Sie hat ihren Hauptsitz in Zürich. Die Vereinigung hat sich die Förderung der Kooperation von Payment-Anbietern zum Ziel gesetzt, um den internationalen Einsatz von mobilen Zahlungssystemen zu ermöglichen. Anton Stadelmann, der stellvertretende CEO von Twint, ist Chairman. "Das Erreichen von Interoperabilität wird die nächste Stufe für die sehr erfolgreichen lokalen mobilen Zahlungssysteme sein", so Stadelmann. 

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