Der letzte Nagel im Limux-Sarg

9. November 2017 um 14:10
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Der Verwaltungs- und Personalausschuss des Münchner Stadtrats hat gestern dafür gestimmt, eine "einheitliche Client-Architektur" zu schaffen.

Der Verwaltungs- und Personalausschuss des Münchner Stadtrats hat gestern dafür gestimmt, eine "einheitliche Client-Architektur" zu schaffen. Damit sei das Aus von Limux in der Münchner Stadtverwaltung endgültig besiegelt, berichten mehrere deutsche Medien. Aktuell sind laut 'Golem' in München 18'500 Limux- und 10'700 Windows-Clients im Einsatz.
Ende 2020 soll ein einheitlicher Windows-Client für alle Rechner in der Stadtverwaltung bereitstehen und zwei Jahre später soll die Migration auf Windows abgeschlossen sein. Von Linux geht es bekannterweise also zurück auf Microsoft. Auch müsse mit einem "erheblichen Personalaufwand" gerechnet werden.
Linux-Hoffnungsträger Rom?
Während München sein Linux-Abenteuer beendet, hat man in Rom beschlossen, mehr Open-Source-Software in der Verwaltung einzusetzen. Derzeit stünden viele Erneuerungen an, was die Stadt für eine Bestandsaufnahme zum Anlass genommen habe, schreibt 'Pro-Linux'. Schritt für Schritt soll jetzt vermehrt nach Alternativen gesucht und mehr auf OSS gesetzt werden.
Aktuell etwa, würden die Clients der Stadtverwaltung mit LibreOffice versorgt. Dem Bericht zufolge sei die Nutzung freiwillig. User könnten selbst entscheiden, ob sie mit der freien Anwendung oder einer proprietären Software arbeiten wollen. Nächstes Jahr sollen in einem Pilot-Projekt Desktop-Clients mit Linux ausgerüstet werden, so der Bericht weiter. (kjo)

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