Software-Fehler ermöglichte Geldautomaten-Betrug in 3 US-Staaten

27. August 2020 um 15:45
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In mehreren US-Städten plünderten Dutzende von Kriminellen Bancomaten dank eines Bugs.

Ein Softwarefehler bei der Santander-Bank ermöglichte es US-Amerikanern in mehreren Staaten, am Bancomat mehr Geld abzuheben, als sie besassen. Dies meldete 'CBS New York' zuerst.
Offenbar scheinen kriminelle Banden einen Fehler in der Software der Geldautomaten der Bank gefunden und ausgenutzt zu haben.
Ihr Vorgehen: Eine kleine Abhebung am Automaten eingeben, dann diese abbrechen und einen höheren Betrag auswählen. Hier überprüfte die Software nicht, ob man überhaupt genug Geld auf dem Konto hatte.
Üblicherweise überzieht ein Bank-Kunde schlimmstenfalls sein Konto, in diesem Falle allerdings setzten die Kriminellen erfolgreich gefälschte Debitkarten oder gültige Prepaid-Debitkarten ein.
Diese Masche war möglich, weil der Bug vorher bekannt und an diverse Kriminelle verkauft wurde. Einer von diesen konnte nicht schweigen und so wurde der Bug in Telegramm-Chatrooms, Instagram und anderen sozialen Netzwerken weiterverbreitet. So dass immer mehr Betrüger in mindestens 15 Städten und 3 Staaten Geld abhoben, bis dies Bankangestellten schliesslich auffiel. Dies erklärt 'Zdnet'.
Inzwischen wurden Dutzende von Verdächtigen verhaftet und vorübergehend schaltete Santander Bancomaten ganz ab.
Die Bank sagt, der Bug in der Geldautomaten-Software sei behoben worden und Kunden hätten keine Verluste erlitten.

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