Yapeal erhält die erste Fintech-Lizenz der Schweiz

13. März 2020, 15:44
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Das Startup kann nach dem positiven Bescheid der Finma in den offiziellen Betrieb übergehen.

Erstmals erteilt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) eine Fintech-Lizenz. Damit kann das Zürcher Startup Yapeal künftig eigene Konten mit Schweizer Kontonummern anbieten.
Yapeal baut ein digitales Wallet: reine Online-Konten werden mittels App verwaltet. Das Unternehmen ist dafür auch eine Partnerschaft mit Visa eingegangen, so dass Zahlungen über eine eigene Visa-Karte möglich sind. Ebenso wird Google Pay angeboten. "Unser Ziel ist, dass ein Yapster egal wann, egal wo, egal wie digital bezahlen kann", heisst es beim Fintech.
Im Testbetrieb läuft Yapeal bereits, der offizielle Start erfolge, sobald alle Funktionen verfügbar sein. Verwaltungsratspräsident Hans Kuhn, ehemaliger Chefjurist der Schweizerischen Nationalbank, hatte gegenüber 'finews.ch' erklärt: "Die Fintech-Lizenz ist eng begrenzt, aber in der Startphase können wir damit gut arbeiten." Begrenzt bedeutet, dass Yapeal damit Kundengelder in der Höhe von maximal 100 Millionen Franken aufnehmen darf, diese aber aktuell weder angelegt noch verzinst werden dürfen. Yapeal will deshalb bald die volle Banklizenz beantragen.

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