Man habe mit Apple, Google und Microsoft Lösungen ausgehandelt, die es Schulen, Hochschulen und Universitäten erlauben, verschiedene Clouddienste datenschutzkonform einzusetzen. Das teilt der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich mit. Konkret geht es um den Apple School Manager, die Google Suite Enterprise for Education und Office 365 von Microsoft. Für diese Cloud-Dienste sind Leitfäden entwickelt worden, die das genaue Vorgehen beschreiben, "insbesondere die Massnahmen, die die Bildungsinstitutionen selbst umsetzen müssen", heisst es weiter.
Der
Leitfaden für den Apple School Manager (PDF) adressiert alle drei Sprachregionen, benennt Ansprechpartner und gibt die Softwarelizenzverträge an. Letztere umfassen Apple iOS, iPadOS, macOS und tvOS.
Bei der
Nutzung der G Suite Enterprise for Education (PDF) wird darauf verwiesen, dass die Rahmenverträge mit Google für Primar- und Sekundarschulen, Schulen der Sekundarstufe II sowie der höheren Berufsbildung mit
educa.ch abgeschlossen wurden. Für Universitäten, Pädagogische Hochschulen und Fachhochschulen habe Switch den Rahmenvertrag vereinbart. Auch hier sind für beide Interessengruppen die Ansprechpartner angegeben.
Ganz ähnlich sieht es bei der
Nutzung von Office 365 (PDF) aus, auch hierfür haben
educa.ch für den Schulbereich und Switch für die Hochschulen die Rahmenverträge geschlossen.
Allen drei Leitfäden ist gemeinsam, dass sie Hilfestellungen für das Erstellen von Nutzungskonzepten und Datenkategorisierung geben. Ausserdem existieren Vorlagen zu Rollen- und Berechtigungskonzepten sowie Passwortrichtlinien. Weiter werden Hilfestellungen für das Mobile-Device-Management geliefert und Tipps zur App-Auswahl. Neben noch manchem anderen umfassen die 8- respektive 12-seitigen Leitfäden auch Ratschläge zur Verschlüsselungsproblematik und zur Schulung und Sensibilisierung der User.