Der Kanton Zug will ein SOC aufbauen

7. September 2023 um 10:41
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Foto: Sigmund / Unsplash

Mit einem Security Operations Center will das Zuger IT-Amt die Cybersecurity stärken. Es fehlen aber die Kapazitäten, weshalb Zug externe Spezialisten sucht.

Das Amt für Informatik und Organisation (AIO) des Kantons Zug will das Risiko eines Cybervorfalls reduzieren. Dazu plant es, ein Security Operations Center (SOC) innerhalb der kantonalen Verwaltung aufzubauen. Allerdings verfüge das AIO in diesem Bereich über zu wenig eigene Fachkenntnisse respektive personelle Ressourcen, heisst es vom Kanton.
Um das SOC aufzubauen und zu betreiben, will das IT-Amt deshalb auf externe Spezialisten setzen, die im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung gesucht werden. Ausgeschrieben sind derzeit 3 Lose für Security-Fachleute in den Bereichen Netzwerk, Infrastruktur und Applikationen.
Geplant ist, dass pro Los maximal zwei Anbieter einen Zuschlag erhalten. Mit diesen sollen dann Rahmenverträge über 4 Jahre abgeschlossen werden. Das AIO schätzt das benötigte Mengengerüst auf 515 Personentage für das Los 1 (Netzwerk) sowie je 645 Tage für die Lose 2 und 3 (Infrastruktur und Applikationen). Rechnet man mit 1600 Franken pro Personentag, beläuft sich das Volumen auf insgesamt nicht ganz 3 Millionen Franken.
Die externen Security-Spezialisten werden der Ausschreibung zufolge unter anderem dafür verantwortlich sein, die ICT-Security in der Verwaltung zu analysieren, um die Sicherheitskonzepte und -architekturen zu erarbeiten und weiterzuentwickeln. Sie sollen ausserdem kriminelle Aktivitäten im ICT-Bereich und deren Auswirkungen untersuchen und Bedrohungen sowie die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen beurteilen. Weiter erwartet das AIO, dass die Externen den kantonalen Projektverantwortlichen hinsichtlich der ICT-Sicherheit beratend zur Seite stehen.

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