Der Thurgau hat nun eine Open-Government-Data-Strategie

22. Mai 2025 um 12:22
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Schloss Frauenfeld. Foto: Roland Zumbuehl / Wikepedia, unter CC BY-SA 3.0

Der Regierungsrat hat eine OGD-Strategie, inklusive Verordnung und Massnahmenkatalog genehmigt. Sie tritt am 1. Juni in Kraft.

Die Verwaltung des Kantons Thurgau publiziert schon seit 2017 von ihr gesammelte Daten aus verschiedensten Bereichen nach dem Grundsatz von Open Government Data (OGD). Mit etwas Verspätung erhält der Kanton nun auch eine klare rechtliche Grundlage für die Publikation von offenen Verwaltungsdaten.
Der Regierungsrat des Kantons hat die "Strategie Open Government Data", den dazugehörenden Massnahmenkatalog und die Open-Government-Data-Verordnung genehmigt und auf den 1. Juni 2025 in Kraft gesetzt, wie er mitteilt.
Das Thurgauer OGD-Angebot umfasst bereits mehr als 300 Datensätze aus über 20 Ämtern. Seit Mitte 2021 stehen die offenen Verwaltungsdaten des Kantons über eine eigene Datenplattform zur Verfügung und sind gleichzeitig auch über das nationale OGD-Portal zugänglich.
Mit der OGD-Strategie habe man jetzt das langfristige "Zukunftsbild" festgehalten, das erreicht werden soll, und sich auf Leitsätze und strategische Ziele geeinigt, so die Kantonsregierung. Die Strategie schaffe die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis von OGD und erhöhe die Verbindlichkeit der Publikation von offenen Verwaltungsdaten. Zur Strategie würden auch die Massnahmen gehören, die dazu dienen sollen, die strategischen Ziele zu erreichen. In der dazugehörigen Verordnung seien die grundlegenden Voraussetzungen sowie die Prozesse und Zuständigkeiten rund um die Publikation der Daten festgelegt.


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