Die ersten CS-Kunden werden zur UBS migriert

3. Oktober 2024 um 07:00
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Foto: Claudio Schwarz / Unsplash

Die Grossbank arbeitet an der Fusion, bei der auch eine riesige Datenmenge migriert werden muss. Bald werden erste Kundendaten von den CS- auf die UBS-Systeme migriert.

Bei der Grossbank UBS steht nach der Übernahme der Credit Suisse die Datenmigration an. An einer Veranstaltung in Zürich, von der das Onlinemagazin 'Tippinpoint' berichtet, gab die UBS Einblicke in das IT-Grossprojekt. Der Startschuss für die letzten Tests vor der eigentlichen Migration sei gefallen, zitiert das Magazin UBS-Konzernleitungsmitglied Stefan Seiler, Group Head Human Resources & Corporate Services.
Insgesamt gehe es um 110 Petabyte an Daten, die migriert werden müssten. Begonnen werde mit den Daten von insgesamt rund 18'000 Kunden in den drei Märkten Hongkong, Singapur und Luxemburg, so der Bericht. Die Bank betreibe dazu in Singapur eine "Migration Factory" mit rund 200 Angestellten.

2025 steht die Migration von Kunden in der Schweiz an

Nächstes Jahr soll die Kundschaft in der Schweiz angegangen werden, schreibt 'Tippingpoint' weiter. Hierzulande seien fast eine Million Kundinnen und Kunden betroffen. "Es ist eine gewaltige Mammutaufgabe", erklärte Seiler.
Damit während der Migration keine Daten verloren gehen, setzt die UBS dem Bericht zufolge auf ein Zwischensystem. Daten würden zunächst in dieses überführt und erst in einem zweiten Schritt ins UBS-System. Dieses Vorgehen habe sich in Tests bewährt, wie es heisst.

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