EPFL will in die SAP-Cloud

26. August 2022 um 12:32
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Der EPFL-Campus in Lausanne.

Die freihändige Beschaffung für Wartung und Lizenzen ist der Hochschule 6 Millionen Franken wert.

Die EPFL will den bestehenden Vertrag mit SAP um Cloud-Services erweitern, wie Sprecherin Corinne Feuz gegenüber inside-it.ch bestätigt.
Ausgeschrieben wurde dieser Auftrag indes nicht. Weil die EPFL seit mehr als 20 Jahren in On-Premises-Lösungen von SAP investiere, sei ein Anbieterwechsel "unangemessen", heisst es im entsprechenden Zuschlag auf Simap.
6 Millionen Franken gehen somit direkt an SAP Schweiz, aufgeteilt in einen Grundauftrag über 1,8 Millionen Franken und Optionen in Höhe von 4,2 Millionen Franken. Welche Vertragsbestandteile nur optional abrufbar sind, war von der EPFL nicht zu erfahren.
Fakt ist jedoch, dass an der EPFL nächstes Jahr mit der Implementierung der Cloud-Lösung "SAP Success Factors" begonnen werden soll. Zum Einsatz kommen sollen laut Corinne Feuz sowohl interne Teams wie auch externe Dienstleister. Deren "Auswahl mit den spezifischen Aufgaben wird ausgeschrieben werden", verspricht Feuz.
Angesprochen auf die Datensicherheit bezüglich der Cloud-Lösung verweist Feuz auf den Rahmenvertrag mit SAP und dem Bund. SAP biete die Garantie für einen Cloud-Service in der Schweiz, was auch der rechtlichen Verpflichtung der EPFL zum Schutz von Personendaten und dem Amtsgeheimnis entspreche.
Erst kürzlich hatte die IG SAP Schweiz kritisiert, dass SAP für seine Cloud-Produkte eine automatische Preiserhöhung eingeführt hat.

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