Etwa 4000 Leute beim Bund arbeiten bereits mit M365

14. Oktober 2024 um 12:11
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Foto: LSS / Unsplash

Die Verwaltung hat die Pilotphase mit dem neuen Office abgeschlossen. Jetzt beginnt die Einführung von Microsoft 365 für die restlichen rund 40'000 Angestellten.

Die Einführung von Microsoft 365 für die Angestellten der Bundesverwaltung schreitet voran. Wie die Bundeskanzlei mitteilt, wurde eine Pilotphase mit zwei Ämtern abgeschlossen. Mittlerweile würden rund 4000 Nutzerinnen und Nutzer mit der neuen Office-Version arbeiten.
Die Pilotphase sei stabil verlaufen. Man habe Erfahrungen sammeln, Schnittstellen zu Fachanwendungen testen und Fehler beheben können, schreibt die Bundeskanzlei. Jetzt startet die Einführung von M365 bei der gesamten Bundesverwaltung.

Abschluss Ende 2025 erwartet

Bis voraussichtlich Ende 2025 soll die Einführung von M365 abgeschlossen sein. Dann werden rund 40'000 Personen in der Bundesverwaltung mit der neuen Software arbeiten. Der Bund hat im Februar 2023 definitiv entschieden, M365 einzuführen. Ein Entscheid, der auch zu Kritik geführt hat.
Die neue Officeversion laufe in der Verwaltung aus Sicherheitsgründen eingeschränkt, betont die Verwaltung in der aktuellen Mitteilung. E-Mails und sensible Daten würden nicht in der Cloud von Microsoft gespeichert. Damit verzichte man auch auf gewisse Funktionen, die einen solchen Zugriff benötigen würden, wie etwa die Integration von KI-Tools.
"Nutzerinnen und Nutzer dürfen in der Cloud von Microsoft keine besonders schützenswerten Daten sowie keine vertraulichen Dokumente speichern", erklärte der Bund beim Start der Pilotphase. Mit dieser Richtlinie wollen die Verantwortlichen sicherstellen, dass M365 datenschutzkonform genutzt wird. Die Angestellten würden mit "entsprechender Software darin unterstützt, Dokumente am richtigen Ort abzulegen".

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