Freiburg segnet Lehrpersonen-PCs ab

26. Mai 2025 um 07:36
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Kollegium St. Michael. Foto: Staat Freiburg / Nathalie Nydegger

Die Lehrpersonen der obligatorischen Schulen bekommen vom Kanton einen Computer gestellt. Dafür werden bis zu 35,5 Millionen Franken ausgegeben.

Das Freiburger Kantonsparlament hat einem Projekt zur PC-Ausstattung der obligatorischen Schule zugestimmt. Das Modell erscheint jedoch weit entfernt von dem, was der Staatsrat vor drei Jahren vorgestellt hatte: weniger ehrgeizig, weniger kostspielig und ohne obligatorisches Referendum.
Nach zweitägiger Debatte verabschiedete der Grosse Rat die Änderung des Schulgesetzes mit 80 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen. Die von Bildungsdirektorin Sylvie Bonvin-Sansonnens (Grüne) vorangetriebene Änderung betrifft unter anderem die Finanzierung, die Kohärenz und die Nachhaltigkeit.
Das Projekt, das zu den Prioritäten der Legislaturperiode gehört, konnte kürzlich deblockiert werden. Eine parlamentarische Kommission schlug vor, dass die Gemeinden weiterhin für den Kauf der digitalen Geräte für Schülerinnen und Schüler verantwortlich sind, der Kanton aber den technischen Support übernimmt. Die Gemeinden seien am besten in der Lage, ihre Bedürfnisse zu bestimmen und Anbieter auszuwählen, mit denen sie eine Zusammenarbeit eingehen möchten, war die Kommission der Ansicht.
Die Kommission spricht von einem "weniger kostspieligen Projekt, das finanzielle und pädagogische Erfordernisse miteinander in Einklang bringt".

Kanton stellt PCs für Lehrpersonen

Die wichtigste Neuerung des Kompromisses wird darin bestehen, dass der Kanton jede Lehrperson mit einem Computer ausstattet. Es ist dann an der Lehrperson, die Software auszuwählen und die technische Betreuung zu gewährleisten. Bis anhin wurde diese Ausstattung von den Gemeinden bezahlt oder einfach den Lehrkräften überlassen.
Das ursprüngliche Projekt des Staatsrats rechnete mit Kosten von 59,9 Millionen Franken über fünf Jahre. Das Projekt der Kommission geht von 32,5 bis 35,5 Millionen Franken aus. Die Kommission hielt das ursprüngliche Projekt des Staatsrats in Anbetracht der finanziellen Aussichten des Kantons für zu teuer.

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