Für 9 Millionen: Swisscom liefert "Workplace as a Service" an Energie Wasser Bern

28. März 2024 um 09:58
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Foto: zVg

Der Stadtberner Energieversorger bezieht das Equipment für rund 850 Arbeitsplätze neu extern. Bislang kümmerte sich die eigene IT darum. Für diese gebe es keine Veränderungen, heisst es seitens EWB.

Energie Wasser Bern (EWB) hat einen Auftrag für die Bereitstellung von digitalen Arbeitsplätzen an Swisscom vergeben. Im vereinbarten "Workplace as a Service"-Modell kümmert sich der Telco um die Lieferung von Laptops, Tablets, Smartphones und Peripherie. Darüber hinaus übernimmt der Telco das Lifecycle-Management sowie Softwarepaketierung und den nötigen Service. Swisscom hat sich gegen einen weiteren Bewerber durchgesetzt und erhält für den Auftrag 8,9 Millionen Franken.
Wie es im technischen Lastenheft zur Ausschreibung heisst, hat sich bislang der IT-Support von EWB um Service, Support und Verwaltung der rund 850 Arbeitsplätze und die gleiche Anzahl Smartphones gekümmert. Die Ausschreibung sei nötig geworden, weil die aktuell genutzten Geräte "End of Life" und deshalb zu ersetzen seien.

2500 Laptops und 3000 Monitore bis 2029

Im Mengengerüst umfasst die Lieferung von 870 Laptops, 950 Peripherie-Geräten und 500 Monitoren. Dies ist der Ersatz für die aktuellen Geräte, die in drei Rollouts ausgetauscht werden sollen. In den Jahren 2025 bis 2029 benötigt EWB dann weitere 1700 Laptops, knapp 2000 Peripherie-Geräte und 2600 Monitore.
Vorgesehen ist, dass Swisscom die Geräte jeweils nach drei Jahren mit dem aktuellen Nachfolgegerät austauscht. Das "Workplace as a Service"-Modell beinhalte ausserdem kontinuierliches Patching und Software-Updates der Geräte sowie das Aktivieren von BIOS, Treibern und Sicherheitspatches. Darüber hinaus muss Swisscom ein Serviceportal für die Erfassung von Serviceanfragen sowie eine dedizierte Ansprechperson für den 2nd-Level-Support bereitstellen.

Keine Konsequenzen für aktuelle Mitarbeitende

Auf Anfrage von inside-it.ch sagt EWB-Sprecherin Sabine Krähenbühl, dass trotz der Vergabe an Swisscom keine Änderungen für das bestehende IT-Personal geplant seien. Diesen würden neu "einfach Unterstützung durch Swisscom erhalten".

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