Globus schliesst ERP-Carve-out ab

30. November 2022 um 10:49
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Die Pestalozziwiese vor dem Hauptsitz in Zürich. Foto: Dystopos / Flickr / Lizenz: CC BY-NC 2.0

Der Detailhändler hat seine SAP-Systeme in eine neue Umgebung migriert. Nötig wurde dieser Schritt, weil das Unternehmen von Migros verkauft wurde.

Im August haben wir aufgezeigt, wie Globus seine IT nach dem Verkauf durch die Migros losgelöst hat. Nun wurde bekannt, dass der Detailhändler auch die Migration von sämtlichen ERP-Systemen abgeschlossen hat. Der Zuger SAP-Berater Retailsolutions gab den vollständigen Vollzug des Carve-outs bekannt. Insgesamt seien dafür 14 SAP-Systeme sowie 8 Java-basierte Systeme in die Umgebung eines neuen Basisproviders migriert worden, heisst es in einer Mitteilung.
Die Ablösung sei in mehreren Teilen umgesetzt worden. Dafür seien etwa 150 Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen verschiedenen in- und externen Systemen geschaffen worden. Diese sollten die Aufrechterhaltung der Betriebsprozesse sowie den störungsfreien Ablauf der Geschäftsprozesse gewährleisten. Nach einer Konnektivitätsprüfung seien dann die netz­werk­tech­nischen Voraussetzungen definiert und die Firewalls entsprechend geöffnet worden, schreibt Retailsolutions. Somit konnten schlussendlich alle Schnittstellen live gesetzt werden. Nach dem Go-live der SAP-Systeme folgte die Loslösung von weiteren Systemen wie CRM, Mailserver oder Workplace.
Für die Anwenderinnen und Anwender soll sich dabei nur wenig verändert haben. Sie arbeiten am gleichen System, jedoch in einer neu implementierten Systemlandschaft. "Der Carve-out war für uns eine einmalige Her­aus­for­der­ung, weil der laufende Geschäftsbetrieb weitestgehend störungsfrei weiterlaufen musste", sagte Francesco Santoli, Head of ERP Applications bei Globus.

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