Mit "Clara" hat Helvetia ab Frühjahr 2023 einen Chatbot getestet, der Fragen von Kundinnen und Kunden beantworten kann. Nach erfolgreichem Test, so der Versicherer, werde Clara nun ab sofort als Standardservice eingeführt.
Clara sei der "mittlerweile wichtigste Servicekanal von Helvetia", sagt Jan Kundert, Leiter Kunden- und Marktmanagement. "Wir freuen uns sehr, unsere Kundinnen und Kunden mit dem ChatGPT-Projekt überzeugt zu haben."
Der Zugang zum Kundenservice sei über den Chatbot in Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch und in diversen weiteren Sprachen möglich. Helvetia rechnet damit, dass im laufenden Jahr rund 150'000 Anfragen über den Bot abgewickelt werden.
Informationen aus geprüften Quellen
Man werde Clara als Service basierend auf aktualisierter Technologie einführen, namentlich mit GPT-4. Obwohl derzeit verbindliche Branchen-Richtlinien noch fehlen würden, habe man sich für diesen Schritt entschieden, so die Mitteilung. Helvetia sei sich "der daraus resultierenden Verantwortung bewusst und setzt die künstliche Intelligenz ausschliesslich im kontrollierten Rahmen ein", wie es heisst.
Konkret bedeute dies, dass Daten basierend auf dem neuen Schweizer Datenschutzgesetz bewirtschaftet und bearbeitet werden. Das Risiko von Fehlinformationen sei gering, da Clara nur auf geprüfte Quellen zugreife, dennoch weise man Nutzerinnen und Nutzer darauf hin, dass die Antworten von einer KI generiert wurden. Durch Feedback soll der Chatbot laufend verbessert werden.