Kanton Schwyz braucht eine CIO-Nachfolge

26. Oktober 2022 um 11:28
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Historisches Zentrum des Kanton Schwyz. Foto: Makalu / Pixabay

Der Kanton Schwyz sucht einen oder eine neue CIO. Der bisherige Vorsteher des Amts für Informatik, Stefan Heinzer, geht per Anfang 2023 neue Wege.

Der Kanton Schwyz ist auf der Suche nach einem oder einer neuen CIO. Der neue Vorsteher oder die neue Vorsteherin soll die IT-Strategie des Kantons umsetzen und die digitale Verwaltung vorantreiben, heisst es im Stelleninserat. Der bisherige CIO Stefan Heinzer verlässt das Amt für Informatik laut einer Mitteilung per Ende Januar 2023. Nach 29 Jahren in der kantonalen Informatik – erst als Leiter des IT-Betriebes, ab 2007 als Leiter IT-Systeme und Sicherheit und seit 2017 als CIO – strebe er nun neue berufliche Herausforderungen an.
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Stefan Heinzer geht neue Wege. Foto: Kanton Schwyz

Sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin verantworte zukünftig die strategische IT-Architektur, die Qualität und Sicherheit der zentralen IT-Services, die nahtlose Systemintegration, personelle Weiterentwicklung sowie die Betreuung externer Dienstleister. Zudem berate die neue Person die Regierung und die Verwaltungseinheiten in allen IT-Fragen, wie aus dem Inserat weiter hervorgeht. Unter der CIO-Führung sollen auch die kantonale Informatik und deren Ressourcen weiter ausgebaut werden. Die Stelle soll bis spätestens Sommer 2023 besetzt werden, schreibt der Kanton auf Anfrage von inside-it.ch
"Die bestehende IT-Architektur befindet sich in einem Modernisierungsprozess, den es weiterzuführen gilt. Ebenfalls sind zukünftig vermehrt Standards zu implementieren und die Organisation sowie Ressourcen weiterzuentwickeln", so Andreas Betschart, Departementssekretär Finanzdepartement, auf die Frage hin, welche zentralen Projekte in nächster Zeit für den oder die CIO und das Amt im Kanton Schwyz anstehen. "Schlussendlich gilt es für die zukünftige Führungsperson, die Entwicklung der digitalen Verwaltung im Kanton Schwyz generell voranzutreiben."
Das Amt für Informatik ist für den Betrieb und die Wartung der kantonalen Informations- und Kommunikationssysteme (IKT) verantwortlich. Es sorge dafür, dass Betrieb und Wartung der installierten IKT-Infrastruktur bedürfnisgerecht erfolgen und das dafür notwendige Know-how sichergestellt werde. Zurzeit beschäftige es etwa 22 Mitarbeitende.

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