Kantonsspital Baden baut Datenplattform in der Cloud

4. Dezember 2024 um 14:49
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Foto: Kantonsspital Baden

Gemeinsam mit drei Partnern hat das Spital eine Cloud-Plattform für Gesundheitsdaten entwickelt. Sie soll die Patientenversorgung verbessern und den Spitalbetrieb optimieren.

Die früheren On-Premises-Systeme des Kantonsspitals Baden (KSB) wurden der steigenden Nachfrage nach analytischen Einblicken in die Gesundheitsdaten nicht mehr gerecht. Wie es in einer Mitteilung von Microsoft Schweiz heisst, war ein Wechsel zu einer Cloud-Lösung unerlässlich. Er musste jedoch gesetzeskonform und sicher erfolgen.
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, wählte das KSB die Beratungsfirma D One zum Aufbau einer Datenplattform. D One seinerseits entschied sich für Microsoft und den Sicherheitsspezialisten Decentriq.

Patientenversorgung und Spitalbetrieb

Die drei Partner des KSB sollen mit ihren Technologien sicherstellen, dass Innovation auch im streng regulierten Gesundheitsbereich möglich wird. Die Plattform der D One erlaube durch die sichere Integration verschiedener Datentypen neue Einblicke. Decentriqs Lösung hält die Daten während der gesamten Verarbeitung verschlüsselt. Die Azure-Rechenzentren von Microsoft Schweiz gewährleisten die gesetzeskonforme lokale Datenresidenz und eine zeitnahe Notfallwiederherstellung.
Das KSB verspricht sich von der neuen Plattform auch Fortschritte in der Patientenversorgung und der Forschung, wie es weiter heisst. Dank der Kollaboration in der Cloud-Umgebung würden schnellere Diagnosen und personalisierte Behandlungen möglich. Sie ermögliche institutionenübergreifende Forschung, ohne dabei den Datenschutz zu gefährden. Ferner könnte die Infrastruktur grosse Sprachmodelle unterstützen, um den Spitalbetrieb zu optimieren, ist zu lesen.
Generell profitiere das Spital von den Vorzügen des Outsourcings. "Microsoft Azure ermöglicht es dem KSB, sich auf die Verbesserung der Patientenversorgung zu konzentrieren, indem Prozesse automatisiert und das Infrastrukturmanagement vereinfacht werden", sagt Denise Richard, Healthcare Lead bei Microsoft Schweiz, laut der Mitteilung.

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