Luzern und Schwyz: Sicherheitslücke führt zu Datenabfluss

21. November 2025 um 10:26
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Foto: Polizei Luzern

Daten von Mitarbeitenden der Luzerner Polizei und der Kantonspolizei Schwyz wurden abgegriffen.

Wie der Kanton Luzern mitteilt, wurde am 31. Oktober eine Cybersicherheitslücke in einem der Systeme der Luzerner Polizei und der Kantonspolizei Schwyz festgestellt und noch am gleichen Tag geschlossen. Dies allerdings nicht, bevor Personendaten von Mitarbeitenden durch bislang noch unbekannte Angreifer entwendet worden waren.
Das betroffene System werde von der Luzerner Polizei betreut und verwaltet und kontrolliere den mobilen Zugriff der geschäftlichen Mobiltelefone von Mitarbeitenden der beiden Polizeikorps, erklärt der Kanton Luzern in seiner Mitteilung. Die Lücke habe es Angreifern ermöglicht, auf Personendaten wie Namen, E-Mail-Adressen und geschäftliche Festnetznummern von Mitarbeitenden der beiden Polizeikorps zuzugreifen. Für die Mobiltelefone selbst und die internen Systeme, versichert der Kanton, habe aber zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden. Auch seien keinerlei Daten von anderen Personen betroffen.
Der Vorfall wurde dem Bundesamt für Cybersicherheit und der Datenschutzbeauftragten der beiden betroffenen Kantone gemeldet. Die Luzerner Polizei hat eine Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht.

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