Meteoschweiz führt Open Government Data ein

31. August 2023 um 07:00
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Foto: NOAA / Unsplash

An einer Sitzung hat der Bundesrat dazu ein Vernehmlassungsverfahren eröffnet.

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteoschweiz will Open Government Data (OGD) einführen. Die hierfür notwendigen gesetzlichen Grundlagen hat das Parlament am 17. März 2023 verabschiedet. Nun folgt die Totalrevision der Verordnung über Meteorologie und Klimatologie (MetV). An seiner Sitzung vom 30. August hat der Bundesrat dazu das Vernehmlassungsverfahren eröffnet, heisst es nun in einer Mitteilung
Die Grundlagen für OGD sind im Bundesgesetz über den Einsatz elektronischer Mittel bei Behördenaufgaben (Embag) festgelegt. Behörden, die dem Embag unterstehen, müssen die Daten, die sie für ihre gesetzlichen Aufgaben sammeln oder erstellen, kostenlos für die freie Verwendung zugänglich machen. Diese neue Regelung setzt die "Open Government Data"-Strategie der Schweiz um, die vom Bundesrat für die Jahre 2019 bis 2023 verabschiedet worden ist. Ihr Ziel ist es, Transparenz, Beteiligung und Innovation in allen Bereichen der Gesellschaft durch offene und frei nutzbare Verwaltungsdaten zu fördern. Die Nutzung und Verbreitung von Wetter- und Klimadaten wird hier als besonders wertvoll für die Gesellschaft und Wirtschaft angesehen.
Mit OGD-Einführung beabsichtigt Meteoschweiz, die Gebühren für meteorologische und klimatologische Daten aufzuheben und die komplizierten Nutzungsbedingungen weitgehend abzuschaffen. Das dient als Grundlage, um die Struktur der MetV übersichtlicher und einheitlicher zu gestalten und kleinere Anpassungen vorzunehmen, die den praktischen Bedürfnissen gerecht werden, so die Mitteilung.

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