Die Migros Genossenschaft Ostschweiz hat in Bürglen im Kanton Thurgau im Rahmen eines Pilotprojekts eine Verkaufsfiliale eröffnet, die ohne stationäres Personal auskommt und rund um die Uhr geöffnet ist. Das Ladenkonzept mit dem Namen Teo stammt von der deutschen Migros-Tochter Tegut. Diese betreibt in Deutschland derzeit 15 Filialen mit unbeschränkter Öffnungszeit und ohne Bedienung.
Ganz ohne Menschen gehts allerdings noch nicht: Ein kleines Team versorgt das Geschäft täglich mit Lebensmitteln und sorgt für Ordnung. Angeboten wird ein Grundsortiment an Produkten des täglichen Bedarfs, schreibt Migros in einer Mitteilung. Das Sortiment soll während des Versuchs aber fortlaufend angepasst werden. "Wir wollen in der Pilotphase lernen und uns stetig optimieren", kommentiert Samuel Bauert, Leiter Direktion Supermarkt Migros Ostschweiz.
Der Zugang zum neuen Laden erfolgt über Debit- und Kreditkarten oder einen Cumulus-QR-Code. Bezahlt werden kann mit den genannten Bankkarten sowie per Twint oder mit Subito Go. Zur Sicherheit ist die Filiale zudem video- und sensorüberwacht.
Das Konzept ist grundsätzlich nicht neu in der Schweiz. Vorreiter waren die automatisierten "Hofläden" des Berner Unternehmens Rüedu sowie Valora mit ihren
24-Stunden-Shops der Marke Avec.
Hinweis: Teile dieses Artikels erschienen zuerst bei unserer Schwesterpublikation 'Konsider.ch'.