Nextesy sammelt 3,3 Millionen Franken

12. Februar 2025 um 13:33
image
Das Team von Nextesy. Foto: Nextesy

Das Startup nutzt KI, um Geschäfts­prozesse wie Dokumenten­management, Buchhaltung, Gehalts­abrechnung und Bank­geschäfte zu optimieren.

Das Startup Nextesy will Ver­wal­tungs­prozesse durch Auto­ma­ti­sierung vereinfachen. So sollen beispielsweise sich wiederholende manuelle Prozesse beseitigt werden. Die Schweizer Plattform verspricht intuitive Arbeitsabläufe, die bei Early-Adopters bereits zu Effizienz­steigerungen von über 30% geführt hätten.
Wie das Zürcher Jungunternehmen in einer Mitteilung bekannt gibt, hat es eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über 3,3 Millionen Franken abgeschlossen. Die Investitionen kommen von Business Angels sowie dem Early-Stage-Investor Fifth Quarter Ventures, der die Finanzierung angeführt hat.
"Unsere Lösung kombiniert fundiertes Finanzwissen mit modernster KI und macht Geschäftsprozesse schneller, einfacher und intelligenter", sagte Dario Fazlic, Chief Commercial Officer bei Nextesy. Dies sei vor allem für KMU relevant, die oft damit zu kämpfen hätten, die betriebliche Komplexität mit begrenzten Ressourcen in Einklang zu bringen.
"Wir sind überzeugt, dass dieses Projekt einen neuen Standard für das Geschäfts­prozess­management setzen wird", lässt sich der Hauptinvestoren Fifth Quarter Ventures in der Mitteilung zitieren.
Nextesy wurde im September 2023 in Zürich gegründet. Das Team hinter dem Startup besteht aus Aleks Grujic, Dario Fazlic und Milan Kuzmanovic, Stefan Mitrovic und Milos Calija.

Loading

Kommentare

Anmeldung wird geprüft …

Mehr zum Thema

image

Schweiz vorn – aber KI braucht Erklärung

Schweizer Wissensarbeiter haben die gesündeste Beziehung zur Arbeit unter den entwickelten Märkten. Sie nutzen KI so selbstverständlich wie nie – wissen aber oft nicht, was das für ihre Rolle bedeutet. Was daraus für CIOs und IT-Teams folgt.

image

KIs lügen auch auf Schweizerdeutsch

Chatbots von Google, OpenAI und Anthropic haben laut einem Test kaum mehr Probleme mit Dialekt. Aber sie flunkern oft.

publiziert am 30.10.2026
image

Schweizer Softwarebranche setzt zunehmend auf KI

9 von 10 Schweizer Softwareunternehmen nutzen KI für die Entwicklung. Das treibt Investitionen hoch und macht gleichzeitig Kunden ungeduldiger.

publiziert am 30.10.2026
image

Aufspaltung der Firmenkundensparte von Swisscom

Der Konzern überführt KI-Beratung und Software in die Tochter Swisscom Digital Technology. Das restliche B2B-Geschäft bleibt bei Swisscom Business Customers. Ein Stellenabbau ist möglich.

publiziert am 30.10.2026