Nunatak und Artefact bündeln KI-Geschäft in DACH-Region

8. September 2026 um 11:42
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Robert Jacobi, Founding Partner Nunatak und CEO Artefact Deutschland. Foto: zVg

Mit Robert Jacobi an der Spitze von Artefact Deutschland wollen die Unternehmen ihre Präsenz im deutschsprachigen Markt ausbauen.

Die Nunatak Group mit Niederlassungen in Zürich, Berlin und München arbeitet künftig mit dem französischen Data- und KI-Spezialisten Artefact zusammen. Gemäss Mitteilung übernimmt Nunatak-Mitgründer Robert Jacobi zusätzlich die Leitung von Artefact Deutschland. Auch der Standort Zürich soll im Zuge der Zusammenarbeit gestärkt werden.
Insbesondere Artefact wolle mit der Zusammenarbeit seine Präsenz in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausbauen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben, sein DACH-Geschäft bis 2030 auf mehr als das Dreifache der heutigen Grösse zu steigern. Die dafür vorgesehene Führungsstruktur umfasse neben Jacobi ein Team von insgesamt sechs Partnern.
Für Nunatak bedeute die Zusammenarbeit insbesondere den Zugang zu den internationalen Strukturen von Artefact. Umgekehrt bringe die deutsche und schweizerische Beratung ihre Erfahrung in der Begleitung von Führungsteams und bei der organisatorischen Einführung von KI ein. "Mit Artefact haben wir einen starken globalen Partner gefunden, mit dem wir unser Angebot in der DACH-Region entscheidend ausbauen und schneller wachsen werden", sagt Jacobi.

Fokus auf KI und Daten

Die Nunatak Group wurde 2011 gegründet und beschäftigt nach eigenen Angaben heute mehr als 50 Consultants und AI Engineers an ihren drei Standorten. Artefact habe nach mehr als 2500 Angestellte in 27 Ländern. Das Unternehmen begleite Firmen unter anderem bei Datenstrategie, Data Governance und der Entwicklung und Skalierung von KI-Anwendungen.
Mit der Kooperation wollen die beiden Unternehmen ihr Angebot für grosse Unternehmen ausbauen. Artefact verweist dabei insbesondere auf die zunehmende Bedeutung von Daten- und KI-Souveränität in Europa. "Es geht darum, die KI-Infrastruktur zu schaffen, die Europas führende Industrieunternehmen benötigen", lässt sich Edouard de Mézerac, Group CEO von Artefact, zitieren.

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