Bund verlängert Digitalisierungsprogramm um 3 Jahre

23. August 2023 um 12:14
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Der Bund will das Digitalisierungsprogramm erst in 3 Jahren abschliessen.

Das Digitalisierungsprogramm des Bundes wird verlängert. Wie der Bundesrat entschieden hat, soll das Programm statt 2023 erst 3 Jahre später abgeschlossen werden.
Ziel des Programms Nationale Datenbewirtschaftung (NADB) ist die Einführung eines sogenannten Once-Only-Prinzips, wie es in einer Mitteilung des Bundesrats hiess. Personen und Unternehmen sollen den Behörden bestimmte Angaben nur noch einmal melden müssen. Diese Daten sollen dann von verschiedenen Stellen genutzt werden können.
Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die beteiligten Stellen Datenkataloge und Metadaten einheitlich verwenden können. Das Bundesamt für Statistik (BFS) wurde 2019 beauftragt, in verschiedenen Pilotprojekten diesbezüglich Erfahrungen zu sammeln.
Erste Aufbauarbeiten habe das BFS und verschiedene Ämter und Departemente bereits geleistet, hiess es vom Bundesrat. So wurden beispielsweise in der Schweizerischen Berufsnomenklatur die beruflichen Tätigkeiten einheitlich erfasst.
In der zweiten Phase des Programms NADB werde nun die Harmonisierung und Standardisierung der Administrativdaten vorangetrieben. Dies vorerst in den Themenbereichen Gesundheit, Energie, Landwirtschaft, Sicherheit, Mobilität sowie Infrastruktur.
Update 17.20 Uhr: Wir haben den alten Titel "Once-Only-Prinzip verspätet sich um 3 Jahre" angepasst. Das Bundesamt für Statistik sagte, dass die Einführung des Once-Only-Prinzips nie für 2023 geplant war.

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