Der US-Softwarekonzern Oracle beschäftigte per Ende Mai 2026 rund 141'000 Vollzeitmitarbeitende. Ein Jahr zuvor waren es noch 162'000. Damit verringerte sich die Belegschaft um etwa 21'000 Personen beziehungsweise knapp 13%.
Der Personalabbau verteilte sich ungleich auf die Regionen. In den USA sank die Zahl der Mitarbeitenden von 58'000 auf 49'000 um etwa 16%, international von 104'000 auf 92'000 um etwa 12%. Damit fiel der prozentuale Rückgang in den USA stärker aus als ausserhalb des Heimatmarkts, während absolut gesehen international mehr Stellen abgebaut wurden.
Besonders deutlich fiel der Rückgang im Bereich Forschung und Entwicklung aus. Dort reduzierte Oracle die Belegschaft von 50'000 auf 43'000 Mitarbeitende. Auch in Vertrieb und Marketing gingen die Zahlen spürbar zurück – von 31'000 auf 25'000. Im Services-Geschäft sank die Zahl der Beschäftigten ebenfalls von 37'000 auf 34'000. Der Bereich Cloud und Software – im Vorjahr noch als "Cloud Services and License Support Operations" bezeichnet – verzeichnete einen Rückgang von 29'000 auf 26'000 Mitarbeitende. Auch kleinere Bereiche waren betroffen: Die Zahl der Hardware-Mitarbeitenden sank von 3'000 auf 2'000, während im Verwaltungsbereich 2025 11'000 statt 12'000 Personen tätig waren.
Trotz der Kürzungen blieb die grundsätzliche Struktur der Belegschaft unverändert. Forschung und Entwicklung bleibt mit 43'000 Mitarbeitenden der grösste Bereich, gefolgt von Services sowie Vertrieb und Marketing. Wie bereits im Vorjahr sind laut Oracle keine Mitarbeitenden in den USA gewerkschaftlich organisiert. In einzelnen internationalen Tochtergesellschaften gibt es hingegen Arbeitnehmervertretungen oder Gewerkschaften.