28-Millionen-Franken-Zuschlag für Adnovum

23. November 2017 um 13:49
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Drei IT-Dienstleister des Bundes haben in einer gemeinsamen Vergabe Adnovum als Lösungsanbieter ausgewählt.

Drei IT-Dienstleister des Bundes haben in einer gemeinsamen Vergabe Adnovum als Lösungsanbieter ausgewählt. Der Zuschlag beläuft sich auf 28 Millionen Franken, wobei 12,5 davon optional vergeben werden. Es geht um die Beschaffung eines Systems für das Identity- und Access-Management (IAM) für die Jahre 2017 bis 2025, geht aus einer Simap-Publikation hervor. Dies umfasst den Unterhalt und die Weiterentwicklung der bestehenden IAM-Standarddienste des Bundes inklusive Produktparametrisierung und Customizing für das Bundesumfeld auf der Basis der Nevis Security Suite, führt Adnovum auf Anfrage von inside-channels.ch aus.
Adnovum erhielt den Zuschlag vom Leistungserbringer des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, SC-EJPD, dem Bundesamt für Informatik und Telekommunikation, BIT, und dem IT-Leistungserbringer des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF, ISCeco.
Der Auftrag wurde ohne Ausschreibung vergeben. Die freihändige Vergabe erfolgte, da die Lösung auf der Standardsoftware Nevis basiert, die dem Anbieter gehört. Bei einer Ablösung würden erhebliche Migrations- Investitions- und Anschaffungskosten anfallen, heisst es auf Simap.
Nevis finde nicht nur bei den Bundesbehörden Anwender sondern werde gemäss Adnovum auch in der Privatwirtschaft breit eingesetzt, insbesondere im Finanzsektor. Die Aufgabenstellungen im Bereich Identity- und Access-Management seien relativ branchenunabhängig, was einen breiten Einsatz von Nevis begünstige, schreibt die Zürcher Softwareschmiede. (kjo)

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