AMD (ATI) und Nvidia unter Abspracheverdacht

4. Dezember 2006, 10:00
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AMD und Nvidia müssen im Rahmen einer Untersuchung des US-Justizdepartements zu Vorgängen im Markt für Grafikchips- und -Karten Akten vorlegen und Aussagen machen.

AMD und Nvidia müssen im Rahmen einer Untersuchung des US-Justizdepartements zu Vorgängen im Markt für Grafikchips- und -Karten Akten vorlegen und Aussagen machen. Beide Unternehmen haben haben versprochen, voll zu kooperieren.
Worum es bei der Untersuchung genau geht, wurde nicht bekannt gegeben. Anzunehmen ist allerdings, dass das Justizdepartement herausfinden will, ob es in der Vergangenheit zwischen Nvidia und ATI – die eigentlich als erbitterte Konkurrenten gelten – zu Preisabsprachen gekommen ist. AMD hat den Grafikspezialisten ATI in diesem Herbst übernommen. Nvidia und ATI beanspruchen zusammen den Löwenanteil im Markt für Grafikchips.
Das US-Justizdepartement hatte ähnliche Untersuchungen bereits in anderen IT-Märkten durchgeführt. Wegen Preisabsprachen im Markt für DRAM-Speicherchips mussten Samsung Infineon und andere Hersteller im Jahre 2005 zusammen mehrere Hundert Millionen Dollar Busse bezahlen. (Hans Jörg Maron)

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