Banking-Trojaner Retefe taucht wieder auf

19. April 2016 um 14:11
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Wie das Internet Storm Center warnt, sei gegenwärtig in der Schweiz sowie in Österreich, Schweden und Japan eine neue Welle von Angriffen mit dem seit mindestens 2013 bekannten Banking-Trojaner "Retefe" im Gang.

Wie das Internet Storm Center warnt, sei gegenwärtig in der Schweiz sowie in Österreich, Schweden und Japan eine neue Welle von Angriffen mit dem seit mindestens 2013 bekannten Banking-Trojaner "Retefe" im Gang. Wie bereits in der Vergangenheit wird die Malware via Spam-Mails verteilt. Diese sind als Bestätigungsmail zu einer Bestellung getarnt und enthalten ein .zip-File, das man keinesfalls öffnen sollte.
Wenn die Infektion eines PCs gelingt, können sich die Angreifer in E-Banking-Transaktionen einklinken, und dabei auch Zwei-Faktor-Authorisierungen via SMS-Code umgehen. Retefe hat zudem die Eigenheit, sich sofort nach der Installation wieder vom infizierten PC zu löschen. Ein nachträglicher Virenscan findet die Malware dehalb nicht. Einen detaillierten Bericht zur Funktionsweise von Retefe hat 'Heise Security' vor zwei Jahren geschrieben. Laut der Schweizer Melde- und Analysestellte Melani haben hiesige Banken schon im November 2013 gewisse Gegenmassnahmen ergriffen. (hjm)

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