Publica wollte Pensionskassendaten löschen lassen

22. Oktober 2026 um 13:39
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Foto: Publica

Die Daten von Bundesangestellten lagen trotz schriftlicher Löschzusage noch bei PK Softech. Die Pensionskasse Publica klärt ab, warum.

Beim Cyberangriff auf den Publica-Dienstleister PK Softech sind Daten abgeflossen, die gar nicht mehr hätten vorhanden sein sollen. Das Baselbieter Unternehmen habe der Pensionskasse im Januar 2026 schriftlich bestätigt, keine Personendaten im Klartext zu führen und die Daten aus der Migration von 2019 gelöscht zu haben. Das geht aus Recherchen der 'Tamedia'-Zeitungen hervor.
Publica bestätigte der Zeitung den Ablauf: "Als Konsequenz aus dem Fall Xplain haben wir PK Softech aufgefordert, sämtliche Altdaten, einschliesslich der Daten aus der Migration von 2019, zu löschen", so die Publica. "Die Löschung wurde uns schriftlich bestätigt." Die Pensionskasse kläre nun ab, weshalb mutmasslich dennoch Personendaten auf den Servern lagen.
PK Softech habe diese Frage nicht beantwortet, das Unternehmen würde "grundsätzlich nicht zu einzelnen Kundenbeziehungen Stellung" nehmen, heisst es im Zeitungsbericht. Die Untersuchungen würden noch andauern. Die Bundesanwaltschaft habe bestätigt, "dass Daten von der Ransomware-Gruppe Akira abgezogen wurden", so 'Tamedia' (Paywall). Die Gruppe drohe weiterhin mit Veröffentlichung oder Verkauf.
Bisher war von weit über 100'000 möglicherweise Betroffenen die Rede. Dazu zählen laut Bericht auch ehemalige Bundesräte. Eine offizielle Zahl liegt nicht vor.

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