BIT holt Hilfe für Lifecycle-Management

18. Mai 2021, 14:57
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5 Anbieter sollen den Bund beim Management von Individual­entwicklungen unterstützen. Es geht um bis zu 79 Millionen Franken.

Das Bundesamt für Informatik (BIT) als IT-Dienstleister der Bundesverwaltung holt sich für das Lifecycle-Management externe Hilfe an Bord. Konkret geht es um das Management von Individualentwicklungen (Java und Go), von der Konzeption, Entwicklung und Inbetriebnahme über die Wartung, den Betrieb, den Support und die Weiterentwicklung bis hin zur Ausserbetriebssetzung, so die Ausschreibung.
Das Beschaffungsvolumen beläuft sich auf insgesamt bis zu 79 Millionen Franken.
Mit den Zuschlagsempfängern werden Rahmenverträge abgeschlossen. Der Abruf der konkreten Leistungen erfolge anschliessend im Mini-Tenderverfahren, geht aus der Ausschreibung hervor. Die Rahmenverträge werden demnach über 5 Jahre abgeschlossen.
Die Einzelverträge können für bis zu 10 Jahre darüber hinaus abgeschlossen werden. Die lange Vertragslaufzeit solle auch zu einer nachhaltigeren Beschaffung führen, da Know-how und Kompetenzen erhalten blieben. Ein Anbieterwechsel sei während des Lifecycles eines Produkts aus betrieblichen und wirtschaftlichen Gründen nicht angemessen.
Eingegangen sind 11 Angebote, wie aus der Zuschlagspublikation auf Simap hervorgeht. Nur 5 Firmen haben die Anforderungen betreffend Erfahrung in der Individualentwicklung und im Lifecycle (Java, Go) erfüllt, heisst es zur Begründung des Zuschlagsentscheid.
Die offerierten Stundensätze liegen demnach zwischen 130 und 160 Franken. Zuschläge erhalten haben:
  • Adesso
  • Business & Decision
  • Sopra Steria
  • Ti&m
  • Trivadis

Diese Firmen hätten vor allem durch die Erfahrung in den erforderlichen Basis-Technologien im Bereich Java-Individualentwicklung überzeugt, wird auf Simap ausgeführt.

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