BSI warnt vor 40 Lücken mit der höchsten Risikostufe in Windows

11. April 2019 um 11:19
  • security
  • bsi
  • lücke
  • microsoft
image

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nicht weniger als 38 Schwachstellen in zehn Versionen von Windows die höchste Risikostufe gegeben.

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nicht weniger als 38 Schwachstellen in zehn Versionen von Windows die höchste Risikostufe gegeben. Ein entfernter, anonymer oder authentisierter Angreifer könne die Lücken ausnutzen, um Informationen offenzulegen, Code zur Ausführung zu bringen, Sicherheitsmechanismen zu umgehen oder seine Privilegien zu erweitern, warnt das BSI.
Microsoft hat die Schwachstellen im Zuge des April-Patches öffentlich gemacht. Sie finden sich demnach in den Komponenten Win32k, Windows TCP/IP, Windows CSRSS, SMB Server, MSXML, OLE Automation, Windows GDI, Windows Admin Center, DirectX, Windows Kernel, Windows VBScript Engine, Windows IOleCvt Interface, Jet Database Engine und Windows selbst.
Security-Updates stehen zur Verfügung. Die Patches finden sich ist auf der BSI-Website veröffentlicht worden. (ts)

Loading

Mehr zum Thema

image

Tausende Schweizer Fortigate-Firewalls online erreichbar

Die Management-Konsolen von über 4000 Fortinet-Firewalls in der Schweiz sind aus dem Internet frei zugänglich und könnten zum Sicherheitsproblem werden.

publiziert am 12.10.2026
image

Meldungen von Cybervorfällen beim Bund erreichen Rekordhoch

Beim Bundesamt für Cybersicherheit gingen innerhalb einer Woche 1587 freiwillige Meldungen ein – so viele wie seit mindestens Anfang 2025 nicht.

publiziert am 12.10.2026
image

Cybervorfall bei Online-Auktionshaus Ricardo

Laut dem Betreiber Swiss Marketplace Group sind personenbezogene Daten von rund 890'000 Nutzerkonten abgeflossen.

publiziert am 9.10.2026
image

Weitere Pensionskassen prüfen Datenabflüsse

Der Cyberangriff auf den Softwarelieferanten PK Softech zieht weitere Kreise. Neben der Publica prüfen nun weitere mitgliederstarke Pensionskassen einen möglichen Datenabfluss.

publiziert am 9.10.2026