Bund zentralisiert Beschaffungswesen

22. November 2006 um 18:13
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Viele IT-Anbieter, die Geschäfte mit dem Bund machen, dürfte sich ab Anfang 2007 an neue Ansprechspersonen gewöhnen müssen.

Viele IT-Anbieter, die Geschäfte mit dem Bund machen, dürfte sich ab Anfang 2007 an neue Ansprechspersonen gewöhnen müssen. Der Bundesrat hat heute eine neue Verordnung über die Organisation des öffentlichen Beschaffungswesens des Bundes (OrganisationsVoeB) verabschiedet.
Mit dieser Verordnung werden die bisher 42 Beschaffungsstellen, zumindest für die Beschaffung von Gütern, auf zwei reduziert. Für die zivilen Einkäufe wird das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) zuständig sein, für Beschaffungen der Armee die armasuisse. Die Zuständigkeiten und Kompetenzen der beiden verbleibenden Beschaffungsstellen werden in der "OrganisationsVoeB" umfassend geregelt, wodurch Doppelspurigkeiten vermieden werden sollen.
Der Bundesrat hofft, durch die Bündelung des Einkaufsvolumens sowie den Effizienzgewinn rund 20 Millionen Franken jährlich einsparen zu können.
Dienstleistungen, zum Beispiel Beratungsleistungen und wissenschaftliche Studienaufträge, können weiterhin von den Departementen und Ämtern selbst beschafft werden. Allerdings wird in diesem Bereich eine Koordinationsstelle bestimmt, die unter anderem ein einheitliches Wettbewerbsorientiertes Verhalten fördern soll. (hjm)

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