Bundesanwaltschaft ermittelt gegen russische Hacker

3. September 2008 um 11:57
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Die SF-Sendung '10vor10' berichtete gestern über Hacker-Angriffe auf Schweizer E-Banking-Konti.

Die SF-Sendung '10vor10' berichtete gestern über Hacker-Angriffe auf Schweizer E-Banking-Konti. Der stellenweise mit verschwörerischer Musik garnierte Beitrag konzentrierte sich auf die Tatsache, dass die Bundesanwaltschaft aufgrund einer Anzeige der Credit Suisse seit bald einem Jahr gegen einen internatonalen Ring von Internetkriminellen ermittelt - ohne die Öffentlichkeit zu informieren. Dass vor allem Kunden von UBS, CS und Postfinance von Hackerangriffen betroffen sind, dürfte wohl niemanden überraschen. Laut '10vor10' wurden einzelne Kunden um über 100'000 Franken erleichtert.
'10vor10' zitierte aus einem internen Schreiben der Bundesanwaltschaft vom Oktober 2007, wonach zum damaligen Zeitpunkt von rund 250 Geschädigten auszugehen sei und "täglich kommen neue Geschädigte dazu". Die Bundesanwaltschaft sagte nicht, wie viele Fälle bis heute gezählt wurden. Zudem ist nicht bekannt, ob auch andere Banken betroffen sind. Die Täterschaft wird im Raum Russland (St. Petersburg) vermutet. (mim)

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