Cerealia lanciert Blockchain-basierte Nahrungshandels-Plattform

10. November 2020, 15:12
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Auf der Blockchain des Schweizer Startups Cerealia soll vorerst vor allem Getreide aus Russland gehandelt werden.

Wie 'Bloomberg' berichtet, hat das Westschweizer Startup Cerealia seine Blockchain-basierte Plattform für den Handel mit Landwirtschaftsprodukten zum kommerziellen Gebrauch freigegeben. Auf der Plattform, mit der seit 2018 Pilottests durchgeführt wurden, sollen vorerst vor allem Weizen sowie andere landwirtschaftliche Produkte aus Russland gehandelt werden.
Wie Cerealia auf seiner Webseite schreibt, adressiere das Unternehmen anfänglich insbesondere das, was es die "Black Sea Oportunity" nennt. Gemeint ist der Fluss von Getreide aus Ländern rund um das Schwarze Meer (Russland, Ukraine, Rumänien, Moldawien, Bulgarien) in die Mittelmeerländer Türkei, Ägypten, Tunesien und Libanon. Dieser Markt habe ein Volumen von rund 20 Milliarden Dollar. Der Unternehmensgründer und CEO Andrei Grigorov habe selbst 20 Jahre als Händler von landwirtschaftlichen Produkten in dieser Region gearbeitet.
Der Vorteil des Handels über seine Blockchain-Plattform, erklärt Grigorov, liege vor allem darin, dass jeder Handel sofort festgehalten wird. "Im Gegensatz zum traditionellen Handel via Telefon können Händler nun sofort 100% sicher sein, dass ein Deal wirklich getätigt wurde. Sie haben sofort digital signierte Verträge in der Hand, und die Transaktion ist in der Blockchain sofort für immer dokumentiert."

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