Daten von iRobot-Staubsaugern landen nun bei Google

1. November 2018 um 10:26
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Wenn die "Roomba"-Staubsauger von iRobot Räume reinigen, erstellen sie Karten dieser Räume.

Wenn die "Roomba"-Staubsauger von iRobot Räume reinigen, erstellen sie Karten dieser Räume. Diese enthalten 2D-Grundrisse, inklusive wo die Möbel stehen, sowie gewisse mit einer Kamera erfasste 3D-Informationen. Im Gegensatz zu früher speichert die neuste Roomba-Generation diese Karten auch, um sie später wiederzuverwenden. Einerseits können sie damit ihre Arbeit später schneller erledigen. Andererseits können die Besitzer den Räumen Namen geben, zum Beispiel "Küche". So können sie den Staubsauger via App anweisen, einen bestimmten Raum zu reinigen, oder auch Zeitpläne für die Reinigung erstellen.
Diese Daten werden via Wlan auch an iRobot übermittelt. Zumindest ein Teil dieser Information kann nun, wenn die Besitzer dem zustimmen, in Zukunft auch bei Google landen.
Google und iRobot haben nämlich eine neue Partnerschaft bekannt gegeben. Die Raumdaten der Roombas, so die beiden Unternehmen, sollen Google die Möglichkeit geben, die Fähigkeiten eines via Google Assistant gesteuerten Smart Homes weiter zu verbessern. Beispielsweise soll man dadurch dem Staubsauger auch via Google Assistant Befehle wie "Mach das Wohnzimmer sauber" geben können.
Aufgrund der Pressemitteilung der beiden Unternehmen könnte man annehmen, dass die von den neuen Roombas erstellten Raumpläne komplett an Google übermittelt werden. 'The Verge' hat allerdings nachgefragt und Google hat diese Gelegenheit wahrgenommen, um die Geschichte etwas zu entschärfen. In einem Statement gegenüber 'The Verge' erklärt Google, dass der Assistant nur die Namen erfahre, die Roomba-Besitzer den Räumen gegeben haben, aber keine Informationen darüber, wie diese aussehen.
Ausserdem verspricht Google hoch und heilig, dass man die von iRobot erhaltenen Daten nicht für andere Zwecke, zum Beispiel Werbung, verwenden werde. (hjm)

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