Also schnappt sich Exklusiv-Distribution für den viel-gehypten deutschen Server-Startup Protonet. Die innovativen File- und Workgroup-Server werden damit eine Option für Reseller.
Das Geld sprudelt dem deutschen Server-Startup Protonet nur so zu: In nur dreieinhalb Stunden sicherte sich das Hamburger Startup am 4. Juni dieses Jahr eine Million Euro Risikokapital über die
Crowdfunding-Plattform Seedmatch. Zum Schluss der Kapitalrunde flossen Protonet drei Millionen Euro zu.
Protonet macht einfache Linux-Server (siehe Screenshot) für Arbeitsgruppen. Sie werden in Deutschland produziert, sehen chic aus und die nötige Software ist vorinstalliert und -konfiguriert, so dass sie mit einem einzigen Knopfdruck in Betrieb genommen werden können. Man kann die Server als File-und Arbeitsgruppen-Server benützen. Chat, Kalender und To-Do-Listen sind nach Projekten organisiert. Mitglieder einer Projektgruppe kommunizieren per Chat und Files können wie bei üblichen Cloud-Speichern auch Aussenstehenden zugänglich gemacht werden. Der Zugriff auf die Server erfolgt über Browser-Interfaces.
Die Protonet-Serverlein sind relativ teuer (zwischen 6000 Euro inkl. vor Ort-Service für 3 Jahre und 1399 Euro). Weil sie vor Ort installiert sind, verlassen die Daten die Firma, die sie betreiben, nicht. Sie sind damit gerade für Datenschutz-sensitive Märkte wie Deutschland oder die Schweiz eine Alternative und Ergänzung zu Cloud-Speicher und Cloud-Kommunikationslösungen.
Also ist exklusiver Disti
Ab sofort ist Also Schweiz exklusiver Distributor für die Schweiz für Protonet. Die interessanten Produkte, die Protonet bisher direkt vertrieben hat, werden demnach für den Channel verfügbar. Spannend wird die Sache vor allem, wenn Reseller die Server mit eigenen Lösungen ergänzen können.
Also hat in den letzten Monaten das Sortiment an KMU-Produkten mit Synology und QNAP
massiv ausgebaut. Protonet ist eine interessante Ergänzung. (hc)